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Kick-das-Rodeo  >>Tiere werden bei Rodeos nicht verletzt?

(Vorfälle 1995-2001)

7. November 2001 /Edmonton, Kanada: Ein 27-jähriger Mann fiel ins Koma, nachdem er wiederholt von einem Stier getreten, niedergetrampelt und gerammt worden war, den er beim Canadian Finals Rodeo geritten hatte. Der Stier attackierte ihn weiter, als er bewusstlos auf dem Boden lag. Der Mann war bereits zwei Jahre zuvor auf einem Auge blind geworden, als sich das Horn eines Stieres, den er ritt, in sein Gesicht bohrte und es vom Kieferknochen bis zur Stirn zerschmetterte.

7. November 2001 /Beauregard, Alabama: Ein 19-jähriger Mann starb, nach dem er bei einem Bullenreiten auf einer privaten Farm von einem Stier niedergetrampelt und getreten worden war.

2. Juli 2001 / Salinas, Kalifornien: Ein Pferd musste eingeschläfert werden, nachdem es während einer Rennveranstaltung beim California Rodeo Salinas gestürzt war und sich ein Bein gebrochen hatte.

1. Mai 2001 / Rockford, Illinois: Ein Stier, der aus einer Farm entkam, auf der Tiere für Rodeos trainiert werden, wurde auf einem Fußballfeld herumlaufend aufgefunden, auf dem Kinder spielten. Die Polizei erschoss den Stier. Die örtliche Veterinärbehörde hatte den „Eigentümer“ des Stieres bereits wegen vorangegangener Fluchversuche vorgeladen.

27. April 2001 / Gonzales, Louisiana: Ein 22-jähriger Mann starb, nachdem er von einem Stier niedergetrampelt worden war, den er auf einem Rodeo im Lamar-Dixon Expo Center geritten hatte.

22. Januar 2001 / Millville, Ohio: Ein 16-Jähriger wurde beim Reiten eines Stieres getötet, als er den Halt verlor und von einem der Hörner des Stiers getroffen wurde. Der Junge hatte sich auf ein dortiges wöchentliches Bullenreiten vorbereitet.

9. Dezember 2000 / Las Vegas, Nevada: Bei einer Calf-Roping-Veranstaltung beim National Finals Rodeo wurde ein Kalb auf einer Bahre hinausgetragen, nachdem ihm ein Lasso den Hals zugeschnürt hatte und es auf den Boden geworfen worden war.

4. November 2000 / San Francisco, Kalifornien.: Beim Grand National Rodeo brach sich ein Stier das Genick, nachdem er in den Metallsockel einer Wippe gekracht war, die von vier Cowboys geritten wurde.

Juli 2000 /Rainier, Kanada: Ein 29-jähriger Mann wurde getötet, als der Stier, den er beim Medicine Hat Stampede ritt, auf ihn trat.

1. Mai 2000: Ein Stier entkam aus einem Bullenreiten in Spokane, Washington, und lief auf der Autobahn entlang, bis er von einem Auto erfasst wurde. Obwohl die Polizei auf ihn schoss, verschwand er in den Wäldern und wurde dann drei Tage später wieder eingefangen.

24. März 2000 /Albuquerque, New Mexico: Ein 30-jähriger Mann wurde von einem Stier abgeworfen und getreten, den er bei einem Rodeo in Albuquerque geritten hatte. Er wurde sofort in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo er an schweren inneren Verletzungen starb. Einige Jahre zuvor hatte bereits der Bruder des Mannes traumatische Kopfverletzungen erlitten, die zum Koma führten, nachdem er bei einem Rodeo in Idaho von einem Stier abgeworfen worden war.

4. Februar 2000: Auf einer Bronco-Reitveranstaltung beim San Antonio Rodeo brach sich ein Pferd das Rückgrat. Gelähmt schleppte sich das Pferd mit seinen Vorderbeinen durch das Stadion und brach zusammen. Das Pferd wurde eingeschläfert. Die Rodeo-Veranstalter sagten, dieser Vorfall und „einige Kälber mit gebrochenen Beinen [beim Rodeo ein Jahr davor]“ seien „reiner Zufall“.

9. August 1999: Ein Pferd wurde getötet, als es während einer Bucking-Veranstaltung beim Can-Am Rodeo in Ottawa in einen Zaum krachte. Die Zuschauer sahen dabei zu, wie das Pferd, nachdem es sich das Genick gebrochen hatte, in Todeskrämpfe verfiel.

6. August 1999: Ein Pferd wurde in einer Bucking-Bronco-Veranstaltung beim Santa Barbara Fiesta Rodeo getötet. Es war der zehnte bekannt gewordene Todesfall eines Tieres bei einem kalifornischen Rodeo seit 1995.

23. Juli 1999: Ein Stier wurde von der Polizei erschossen, nachdem er aus dem Rodeo Columbus, Ohio, ausgebrochen war.

22. Juli 1999: Ein Stier, der bei einem Rodeo in Ford City, Pennsylvania benutzt wurde, hatte eine „Angstattacke“ und sprang über einen 2,40 m hohen Zaun, um zu entkommen.

9. Juli 1999: Bei einer Planwagen-Veranstaltung beim Calgary Stampede wurde ein Pferd getötet, nachdem es in der Veranstaltung „half mile of hell“ gestürzt war.

21. Juni 1999: Die Polizei feuerte 40 Schüsse auf einen Stier ab, der aus einem illegalen Rodeo in Long Island City entkommen war; es dauerte 15 Minuten, bis das Tier zu Tode blutete.

5. Juni 1999: Drei Pferde entgingen schweren Verletzungen, nachdem sie auf einem Rennen bei einem Rodeo in Santa Maria, Kalifornien, gestürzt waren. Eines konnte weglaufen, doch zwei humpelten, als sie die Arena verließen.


25. Januar 1999: Bei einem Rodeo in Fort Worth, Texas, entkam ein Stier aus seinem Pferch, raste durch die Menschenmenge, stieß gegen einige Menschen und kippte einen Bierstand um, bevor er von berittenen Cowboys mit einem Lasso eingefangen wurde. Ein Sprecher dazu: „Der Stier war genauso geschockt wie die Leute.“

16. Januar 1999: Ein Pferd, das in der Bronco-Veranstaltung der National Western Stock Show benutzt wurde, krachte mit dem Kopf voran in eine Mauer und brach sich das Genick. Bei einem zweiten Vorfall beim selben Rodeo bockte ein Pferd, das im Saddle-Bronc benutzt wurde, so stark, dass es sich den Rücken brach und eingeschläfert wurde.

2. Juni 1998: Bei einem „Dash for Cash“-Wettbewerb während einer Benefizveranstaltung für die Connecticut Make-A-Wish Foundation wurde ein Ochse angegriffen und zu Boden geworfen. Er brach sich das Genick. Die Rodeo-Veranstalter riefen einen Clown herbei, um die geschockten Zuschauer abzulenken. Der Ochse starb, und die Make-A-Wish Foundation kündigte später an, sie wolle nicht länger mit Rodeos in Verbindung gebracht werden.

2. März 1998: Bei der Houston Livestock Show and Rodeo starb ein Ochse, und zwei Kälber wurden verletzt. Während des Steer-Wrestling-Wettbewerbs erlitt der Ochse einen Genickbruch, und die Kälber brachen sich bei den Calf-Roping-Veranstaltungen die Beine.

15. Juli 1997: Ein Stier, der in der Bucking-Veranstaltung beim Calgary Stampede geritten wurde, trat so hoch aus, dass sich sein Bein im Tor der Plattform verklemmte. Sein Bein war über der Fessel komplett gebrochen, der Knochen stand hervor. Der Stier wurde eingeschläfert.

24. April 1997: Ein Pferd, das bei einer Bucking-Veranstaltung benutzt wurde, stürzte und starb bei einem Rodeo der Cal Poly University in Kalifornien. Der Sprecher sagte den Zuschauern, mit dem Pferd sei alles „OK“, und erst nachdem Gerüchte aufkamen, wurde zugegeben, dass das Pferd in Wirklichkeit tödliche Verletzungen erlitten hatte.

30. September 1996: Beim Pomona Rodeo, Kalifornien, starb ein Pferd durch Genickbruch, nachdem es in ein anderes Pferd gekracht war.

11. Juli 1996: Während einer Planwagen-Veranstaltung beim Calgary Stampede wurden drei Pferde getötet. Zwei Pferde starben sofort, und das dritte wurde später eingeschläfert, nachdem sie bei der „Half-mile of Hell”-Veranstaltung gestürzt waren.

18. April 1996: Ein Rodeo-Coach des Laramie County Community College wurde der Tierquälerei beschuldigt, nachdem vier Rodeo-Ochsen in Wyoming erfroren waren.

12. Februar 1996: Beim Anaheim Rodeo, Kalifornien, krachte ein Bronco mit dem Kopf voran in ein schweres Metallgitter und starb. Zuschauer berichteten, dass die Cowboys „den Pferden Stöße versetzten und sie verrückt machten“. Der Rodeo-Obmann gab zu, dass seine Mitarbeiter 1,20 m lange Holzstäbe benutzten, um die Pferdeführer vor Tritten zu bewahren.

8. August 1995: Ein Pferd wurde per Kopfschuss getötet, nachdem es bei einem Rodeo in Santa Barbara, Kalifornien, von einem Stier aufgespießt worden war.

23. Juli 1995: Ein Pferd rannte in voller Geschwindigkeit in einen Zaun und starb, ein anderes Pferd brach sich ein Bein, und ein Kalb brach sich den Rücken. Die beiden letzteren wurden eingeschläfert. Seit den Aufzeichnungen ab 1983 starben elf weitere Tiere beim California Rodeo in Salinas. Allein dieses Rodeo bezahlten insgesamt fünf Tiere mit ihrem Leben.

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